Timmy hatte sich mehrfach verschwommen.
Er lief vor der Ostsee Insel Poel mehrfach auf Grund. Vom Segeln weiß ich, dass Untiefen nicht die unendlichen Tiefen sind, sondern flache Gewässer die eben nicht tief sind.
Timmy schwamm auf eine Sandbank.
Ich frage die Chatliese, wie ein Buckelwal dessen natürliches Habitat der Nordatlantik bis zur Arktis ist, in die Ostsee kommt. Es wird ein Navigationsfehler vermutet, oder Timmy hat einen Schwarm Heringe verfolgt. Buckelwale sind zwölf bis achtzehn Meter lang. Sie wiegen dreißig bis vierzig Tonnen. Im Sommer ernähren sie sich in kalten Gewässern, im Winter suchen sie zur Fortpflanzung warme Gewässer auf. Sie legen dazu bis zu achtausend Kilometer zurück.
Massiv gefährdet sind sie durch Zusammenstöße mit Schiffen
Gejagt und Gefressen werden sie noch in Norwegen, Island und Japan.
Tierschützer kritisierten die starke Identifikation mit einem Meeressäuger in Not, im Kontrast zu dem Leid der Hühner, Schweine und Rinder in der Massentierhaltung.
Besser wäre es über die Identifikation mit der Not eines Tieres Empathie für andere Mitgeschöpfe zu erreichen. Engagement Bei Timmy geht es aber eher um eine Identifikation. Ein Säuger biegt mehrfach falsch ab.
Er scheint einsam und in Not. Wohlhabende Menschen und Politiker engagieren sich.
Wo ist die Empathie der Sozialdemokraten, der zuständige Umweltminister in Mecklenburg-Vorpommern ist Sozialdemokrat, wenn der Bundeskanzler, mit dem sie eine Koalition bildet, behaupte, das die Inklusion für Menschen mit Beeinträchtigungen zu teuer ist. Deutschland hat die UN Behinderten Konvention 2009 ratifiziert, schöne Worte von Teilhabe und Inklusion.
Unternehmen sollen nun, nach dem Plan der Regierung, noch weniger in der Pflicht sein Barrieren in Sprache, Bauten abzubauen.
Es sei wirtschaftlich nicht zumutbar, mit verkniffen Gesicht skandiert der Bundeskanzler, dass wir uns die Eingliederungshilfe nicht mehr leisten können und schürt Angst unter den Menschen die mit persönlicher Assistenz und großer Einschränkungen selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben, Essen können wann und was sie wollen, aufstehen und schlafen wann sie wollen, sich ihre Helfer selbst aussuchen können.
Das können „wir“ uns nicht mehr leisten, tönt der Mann der schon dem migratischen Teil der Bevölkerung Furcht einjagte. Menschen mit Behinderung passen sicherlich auch nicht in sein Stadtbild.
Bis zur Euthanasie im dritten Reich ist noch eine Strecke, aber das eine reiche Industrie Nation, die einen Krieg in Europa finanziert und Kriegsflüchtende aus der Ukraine in ihr Sozialsystem aufnimmt, bzw den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen aufbürdet, auch für diese Geflüchteten, wenn sie denn seelisch oder körperlich beeinträchtigt sind, ebenso wenig wie für die Einheimischen nichts übrig hat, sollte mehr Menschen aufmerksam machen, nur drei Prozent der registrierten Behinderungen sind nicht im Laufe des Lebens durch Unfälle oder Erkrankungen erworben, bei mir begann der Scheiß mit siebenundreißig.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft wo jeder mal falsch abbiegen darf, und mit gleichem Enthusiasmus zurück auf die Spur gebracht wird, wie dieser unglückliche Wal.
Eine der beiden Finanzierenden der Rettungsaktion ist Karin Walter-Mommert, als Unternehmerin gründete sie ihr Vermögen im Pferde Rennsport, dort steht das Tierwohl bekanntermaßen nicht wirklich im Zentrum,
Der zweite Investor in Timmys Rettung ist Walter Gunz, Milliarden schwer durch die Mitgründung der Elektromarkt Kette Mediamarkt, die die Ruinierung der mittelständischen Elektromärkte durch Konzentration voran trieb.
Haben die beiden Investoren Karma Punkte gesammelt, die Timmy Rettungsaktion wird zwei Millionen Euro gekostet haben, die Diskussion ob das medizinisch und ökologisch sinnvoll war, dauert an.
Sie können diese finanziellen Ressourcen aufbringen.
Der Talmud sagt, wer ein Leben rettet die ganze Welt, ein Vierzigtonner als Symbol für menschliches Engagement für die Mitgeschöpfe, symbolisch den Klimawandel und dem Verlust der Artenvielfalt.
Vor ein paar Jahren sah ich einen Beitrag im Fernsehen über eine Kanadische Schule.
Es ging um minderjährige Mütter die mit Kinderbetreuung ihren Abschluss machten.
Der Schulleiter meinte, man würde niemanden zurück lassen,
„leave no one behind“, aus der Seenotrettung für Flüchtlinge im Mittelmeer.




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