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Continue reading →: Visionboard
Am letzten Tag des Jahres telefoniere ich mit Sahne in München. Wir kennen uns seit 1993, von einer Fortbildung in imaginativer Psychotherapie, die Arbeit ist mit indizierten Tagträumen. Als Patient befindest du dich in einem hypnoiden Zustand bei körperlicher Entspannung. Die Therapeutin begleitet das Geschehen im Dialog, mit der kognitiven…
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Continue reading →: Hau ab fieses altes Jahr,
In meinen Zwanzigern fuhren wir regelmäßig wenn uns unser linksradikales autonomes Leben langweilte, es auch gerade nichts für die Unterdrückten im Trikont, gemeint waren die Völker in Afrika, Asien und Lateinamerikas in Hamburger Innenstädten lautstark zu manifestieren, und den Ladeninhabern den Umsatz zu ruinieren gab, gerne in alten relativ schrottigen…
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Continue reading →: Die Freundin
Seit dem ich an Multipler Sklerose erkrankt bin, und die körperlichen Einschränkungen sicht- und erlebbar geworden sind, ist es privat sehr einsam geworden. Eine Freundin, aus den Achtzigern, ich lebte während des Abrisses des Flora Theaters in einer WG im Schanzenviertel, mit ihrem Freund aus der Nicaragua Kaffee Arbeitsbrigaden Solidarität,…
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Continue reading →: Die Rückkehr des Sonnengottes Saturns
Die längste Nacht des Jahres war in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember. Der Tag war 7 Stunden und 20 Minuten lang, die Nacht 16 Stunden 40 Minuten. Jetzt gewinnen wir pro Tag ein bis zwei Minuten Tag dazu. Die Römer feierten vom 23. bis 30. Dezember, die…
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Continue reading →: Gratulation Sie haben gewonnen, ihr Spiel war erfolgreich.
Wenn mich diese Mail der Lottogesellschaft, sechs aus neunundvierzig erreichte, war da dieser magische Moment, die Assoziationen von unendlichen Reichtum, beim Jackpot war der höchste Gewinn 45 Millionen, sechs richtige Kreuze, und die Superzahl, das ist die Nummer des Lottoscheins. Ich habe gestern Abend mein Lotto Online Abonnement gekündigt. Zuvor…
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Continue reading →: November
Anlässlich kurzer dunkler Tage, jedes Jahr wieder das Herunterzählen bis zur längsten Nacht, kurz vor Weihnachten. Um 16.00 Uhr ist es stockfinster, die Dunkelheit macht mir Angst, es würde niemals wieder hell werden. Weihnachten, das Lichterfest kommt. Bei den Römern wurde zu Ehren des Sonnengottes Saturns vom 17.-23 Dezember gefeiert,…
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Continue reading →: Maritta, Kater Max und Herr Alzheimer
2 „Der ist für Dich, wenn ich mal nicht mehr bin“, Maritta war zwanzig Jahre älter, sie schenkte mir diese Figur zu einem Geburtstag in den Vierzigern. Sie lebte zwei Etagen über meinen Garten. Sie war 1943 in Coburg geboren, die ältere Schwester lehnte sie ab, da die Mutter an…
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Continue reading →: Kinderpost
Wenn ich in meiner Praxis ein Attest, eine Bescheinigung für Patienten mit meinem Holzstempel, von der KV, mit meinem sperrigen Titel, Psychologische Psychotherapeutin abstempel, also den kleinen Stempel, schniegsam in der Hand presse ich ihn in das Stempelkissen, das gibt etwas nach, eine lustvolle Handhabung. Immer wieder die Frage, trotz…
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Continue reading →: Dissoziation
Sie erinnert sich, dass sie schon lange vor ihrer ersten Psychoanalyse überlegte, wieviel Lebenszeit sie wohl schon in diesem Zustand, des „da seins“, und „doch nicht da seins“ zugebracht hatte, wieviel nicht gelebte Lebenszeit zog vorbei, ohne gefühlt zu werden. Akut erlebte sie das in Situationen der Angewiesenheit auf andere,…
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Continue reading →: Das Böse, ich suche bei Kleinanzeigen ein Symbol für das Böse, Darth Vader
Es gibt das Böse im Lego Format, in menschlicher Lebensgröße, einige Anbieter haben mehrere davon im Angebot, warum hat jemand acht Dark Vader in seiner Garage stehen, in unterschiedlichen Ausführungen. Ein Foto lässt in die Ecke einer Garage blicken, sechs Darth Vader zwischen Gerümpel, woher kam diese Faszination, und warum…
