

Ein freier Freitag, ein Ausflug an die Ostsee, Scharbeutz, in Pönitz ist meine Großmutter Hilda als Schröder geboren. Die Feldpost Briefe gingen da hin, auf der Adresse kein Straßennamen.

Durch einen Anruf bei Eva, der sechszndachtzigjährigen Tante erfahre ich,’dass das Haus in Pönitz in der Friedenstraße 21 steht, bewohnt von ihrem Cousin, ich erinnere vage, dass mein Großmutter, nach dem Tod ihres Bruders Herbert an der Front um ihren Erbteil betrogen betrogen wurde, und mein Großvater sie nicht zur gerichtlichen Auseinandersetzung unterstützte. Meine Mutter war schwer wmpört, als Eva zu diesem Familienteil Kontakt aufnahm, für sie wae es Veŕrat Im Telefonat wollte Eva mir auftragen dort zu klingeln um Grüße aufzutragen, ich war erstaunlicherweise bei meiner Mutter, die Familienkluft war auch meine, ohne diese Menschen persönlich zu kennen
Auf dem Weg dorthin halte wir an einer prächtigen Gärtnerei. Die Menschen die dort arbeiten mögen ihrer Arbeit, die Hunneln und Schmetterlinge umschwärmten sie, sie tragen ein Leuchten in sich.



Ich fühlte mich anlässlich kommender finanziell schlechter Zeiten etwas unwohl 55 Euro für Schönheit und Insektenvielfalt auszugeben, ich möchte etwas mitnehmen von diesem Paradies.
In meinem Garten Hummeln und flattert es jetzt auch mehr, der Blick in den Garten macht mich glücklich, es ist eine Zeit, an die ich mal als Gute zurück denken werde.


Said aus Afghanistan unterstützt mich, er ist 2015, ja die Assoziation ist, “ wir schaffen das“minderjährig nach Deutschland gekommen, zunächst bei einer Pflefemutter in Thüringen gelebt, einen Schulabschluss gemacht und eine Berufsausbildung. Jetzt möchte er seine schwangere Frau heiraten.
Den Afghanistan Pass, den er in 2015 nach acht Jahren Kampf erhielt akzeptieren weder die Deutschen noch die Afghanischen Behörden, weil nicht Islamische Republik darauf steht, sondern nur Afghanistan.
10 000 Euro hat die Beschaffung dieses Dokuments gekostet. Said verdient gut in seinem Hauptjob, aber er findet keine Wohnung, seine Frau ist Rumänin, ohne Meldeadresse keine offizielle Eheschließung. Für die Ledigkeitsbescheinigung verlangt das Konsulat fünf Zeugen aus Afghanistan.
Während ich schreibe umklammert mich ein Schmetterling, Metamorphose, Entwicklung und zarte Schönheit. Die Bundesregierung will 16 000 Afghanen abschieben, keine Straftäter, Menschen mit Hoffnungen, Perspektiven.
Ich erinnere,:das Arbeitsmarkt Experten darüber sprechen, dass wir 400 000 Zuwanderer jedes Jahr benötigen, wegen dem demographischen Wandel.
Said hat Angst abgeschoben zu werden, auch wann er irgendwann den deutschen oder rumänischen Pass hat.
In der Friedenstraße, der Straßenname ist sicher auch eine Reaktion auf den Deutschen Angriffskrieg und seine Folgen, meine Tante Eva erinnert sich, als Dreijährige eine Stunde Autofahrt von Hamburg entfernt, die Stadt Bremen gesehen zu haben, entdecken wir schräg gegenüber vom Haus der Familie Schröder einen leicht verwilderten Garten, mit schönen Mohn und Sonnenblumen und einer alten Frau. Im Fenster das Symbol des aktuellen politischen Grauens.

Haus des Grauens
Fabi ruft ihr ein kräftigen “ Alerta, Alerta, Antifashista“ entgegen, nicht nur wegen altersbedingter Taubheit ist der Kanal verschlossen. ‚Mißtraue der Idylle“ kommt mir den Kopf.



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