Der rote Sessel

Als ich nach meiner Trennung von meinem Lebensentwurf Familie mit Matthias zu werden, meine Wohnung mit Garten am Hofweg mieten konnte, um dort zu Leben und zu Arbeiten, und die Suizid Planung verworfen hatte; befand ich mich finanziell in einer Misere. Mein Beratungsgroßkunde, die BKK Post hatte nach der Fusion mit der BKK VW das Auftragsvolumen um ein Drittel reduziert, und jeden Monat gab es finanziell heikle Monente, um den Krankenversicherungsbeitrag, und die monatliche Miete. In dieser Notlage, die mich mobilisierte, die Reha Nachsorge Gruppen zu übernehmen, gleichwohl ich mich vor Gruppen fürchtete, ich saß verschreckt vor zwölf Teilnehmerinnen, sie waren durch ihre Rehamaßnahmen erfahren. Es war im Nachhinein eine tolle Erfahrung, jeder kam mit seiner Not, und erlebte sich hilfreich für die Anderen.

Es war wieder das Thema mit der Zugehörigkeit, leider wurde hinter dem RehaCentrum Hamburg der Behinderten Parkplatz in einen Parkplatz für einen leitenden dort angestellten leitenden Arzt umgewandelt, so dass ich zunächst auf die Klinik Parkplätze auswich, die bald für meine Möglichkeiten zu weit entfernt waren. Ich war empört, jedoch nicht kämpferisch, und schloss noch die Gruppen Psychotherapie Ausbildung ab; die Selbsterfahrung fand in einer Praxis statt, wo Patienten und jetzt die Ausbildungskandidaten genötigt wurden die Schuhe auszuziehen; eine billige beige Polyacryl Auslegeware zierte die Räumlichkeiten, versehrt wie ich war, mit Orthese; Krücken und Orthopädischen Schuhen nötigte die Praxeninhaberin mich nicht, aber meine Anwesenheit bereitete ihr Unbehagen; Barrierefreiheit war nicht gegeben, ansonsten achtete sie auf jede Form der Korrektheit, insbesondere in der Sprache.

Ich schleppte mich insgesamt zehn Stufen hoch, heute gelänge es mir nicht mehr, die andere Option der Gruppenselbsterfahrung wäre in einem Einfamilienhaus am westlichen Stadtrand mit hochwertigen Ziegenhaar Tretford Teopich in hellblau gewesen, der Gruppenraum befand sich im ersten Obergeschoss über der Ergotherapie Praxis der Ehefrau, Barrierefreiheit ist kein Kriterium in der Niederlassungslogik der Selbstverwaltung von Kassenärztlichen Vereinigung und den gesetzlichen Krankenversicherungen, gleichwohl alles aus den Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und freiwillig gesetzlich Versicherten wie mir finanziert wird. Diese Organe öffentlichen Rechts sind nicht gehalten inklusiv zu gestalten, die aktuelle Bundesregierung reduziert die Kriterien für die Zumutbarkeit für Unternehmer, was die Kassenpaycherapeuten letztlich sind weiter, da ist sie wieder die Zumutung meiner Existenz, im dritten Reich wurden die Versehrten auch vergast, jetzt wird nur die Schulbegleitung für die Kinder mit Behinderung eingeschränkt, auch die Eingliederungshilfe fällt für Herrn Merz unter dass was man sich nicht mehr leisten könne, ebenso so die Schulbegleitung für Kinder mit Behinderung, Herr Merz meint mutmaßlich dass Kinder mit Beeinträchtigungen nicht unterstützt werden sollten, am Regelunterricht teilzunehmen, die UN- Behinderten Konvention interessiert nicht, Menschenrechte auf Teilhabe kassiert.

Wir werden jetzt einen Verein gründen, der Arbeitsplätze für Ex-Knackis und Freigänger schafft, um für Menschen mit Beeinträchtigungen die nur mit Assistenz teilhaben können an politischen, kulturellen und sozialen Aktivitäten. So ein bisschen wie in dem Film „ziemlich beste Freunde“, nur für Arme und Normalverdiener.

Jetzt gründen wir als erstes einen Verein, um als juristische Person existent zu sein.

Es ist schöner eine Bewegung nach vorne zu machen, als resignativ auf Einkommensverluste im Rahmen von Psychotherapie, oder die Reduzierung der Verhinderungspflege zu beklagen und zu Betreuern. Den roten Sessel betrachtete ich lange in einem Einrichtungsladen am Hofweg, als ich neu hier her gezogen war, und mein Glück in meiner miesen sozialen Lage gar nicht fassen konnte, einen eigenen kleinen Garten zu bekommen.

Die ersten Gladiolen

Der rote Sessel hat symbolisch die Bedeutung, sich nach der Diagnose einer schweren Erkrankung, einer schmerzhaften Trennung, der Aufgabe eines Lebensentwurf ging es weiter, mental und materiell machte ich einen Quantensprung.

Ich hatte mir nicht erlaubt zu wünschen in einer schönen Gegend wie am Hofweg zu leben, von der viel befahrenen Verkehrsachse am Mundsburger Damm, in die Altbauwohnung in Uhlenhorst, es ist gelungen, der nächste Quantensprung steht an, weg von der Versorgung für die gesetzlich Versicherten, und durch die Kassenärztliche Vereinigung, hin zu meinen Projekten, Starwars und Opas Briefen, Beratung und Begleitung von Menschen die ausgelöst über das Tool des Spiegels und der Zeit recherchiert haben, dass Opa doch nicht in der inneren Migration, oder im Widerstand den Faschismus überstanden. Bemerkenswert, die Sperre von “ Keine Angst“, von Danger Dan und Igor Levit, eine Aufforderung nicht mehr zu warten mit der Bekämpfung des rechtsaußen Patroitismus.

Der rote Sessel weist den Weg aus der Resignation, majestätisch, sich etwas vom Leben nehmen.

Der unvergessenen wunderbare Mister Monti

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Herzlich Willkommen

Danke, dass du vorbeischaust! Ich bin Kathrin Köpp, psychologische Psychotherapeutin aus Hamburg. Neben meiner Arbeit in der Praxis biete ich eine Online-Beratung für Krisensituationen und diagnostische Einschätzungen für Selbstzahler ohne Wartezeit an. Auf diesem Blog möchte ich mit dir Geschichten aus meinem beruflichen und privaten Alltag als von MS-Betroffene teilen. Meine wichtigste Mitarbeiterin ist Miss Molly, nach zehn Jahren als Hauskatze auch als Queen Mom bekannt. Besonders bei ängstlichen und depressiven Patientinnen ist sie ein wertvoller Teil meines Teams.

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