
In meinen Zwanzigern lebte ich in einer Fünfer WG in der Susannenstraße im Schanzenviertel.
Der Anspruch war regelmäßig gemeinsam zu kochen, meist sammelte sich die WG und Anhang, Nicaragua Solidaritätsgruppen, Schanzenleben Redaktion, und sonstige Größen im Olympischen Feuer, mit Joghurt, Gurken Knoblauch Quark.
Die Wirte gaben Ouzo dazu, wir tranken viel Bier.
Gefühlt war ich fast jeden Abend im Lokal das Leben war günstiger, ein WG-Zimmer kostete 200 Mark
“ unserer Viertel.“, die zugezogenen Bürgerkinder fanden Heimat, in den zerfallenden Gründerzeit Altbauten zwischen den migrantischen Einwandern der Gastarbeiter Generation und Anlass zur Rebellion, was noch an verfallenden Altbauten leer stand wurde sich angeeignet und besetzt, meist mit großem Polizei Aufgebot geräumt, zum Teil als Wohnprojekt sozialdemokratisiert.
In der Zeit wurde die alte Flora abgerissen, ein Unterhaltungspalast aus den Zwanzigern, um ein Phantom der Oper zu etblieren, als Touristen Magnet.
Quietschgelb angestrichen fungierte das ehemalige Musiktheater als technisches Kaufhaus, wir wohnten schräg gegenüber, jeden Abend fanden eine Art Bundesjugendspiele statt, Bereitschaftspolizei und Autonome sprinteten das Schulterblatt rauf und runter.
Der Inhaber des TUI Reisebüros hat einen konkreten Lösungsvorschlag bezüglich der Unzulänglichkeit des von ihm empfohlenen Hotels, der Hoteldirektor würde Fabi dabei unterstützen mich mit dem R-Rollstuhl mehrfach täglich die Treppen hinauf und hinunter zu schleifen. Das hat er Fabi heute am Telefon erzählt.
Er berichtet zusätzlich, die TUI hätte die Situation abgeschlossen.
Den heutigen Tag haben wir damit verbracht auf bookingcom und Airbnb eine passende Unterkunft ab morgen zu suchen, das Souterrain Zimmer, neben der Auffahrt ist ab morgen wegen eines Fußball Turniers belegt. Auf den Unterkunft Portalen existiert die Kategorie Rollstuhl gerecht, für uns würde ebenerdig genügen, ist aber nicht verbindlich einzustellen.
Wir finden ein Ferienhaus in den Bergen, schwierig sind auch getrennte Schlafzimmer für zwei Personen zu mieten , die Alternative wäre es gewesen verfrüht abzureisen.
Weder beim Reisebüro besteht ein Verantwortungsgefühl, noch beim Veranstalter TUI, in meiner inneren Welt gibt es noch Verantwortung und versuchte Wiedergutmachung.

Beim ersten Mal im Restaurant entschied ich mich für die fritierten Tintenfische, heute war der Drehspieß mit Zatsiki und Pommes Ptogramm.
Heute regnete es heftig, vor einer Woche wurden Urlauber evakuiert.
Diese völlige Verantwortungslosigkeit der Reisebranche erschüttert mich, ich komme aus einer Welt, in der sich um sowas gekümmert wurde.
Ich bin jetzt bei Tausend Euro zusätzlichen Übernachtungskosten,

Das ist unsere nächste Airbnb Unterkunft, ich wünsche mir noch ein paar Tage herunter kommen und durchatmen, bevor die Zeit auf Winter umgestellt wird.
Heute haben wir Katzentrockenfutter gekauft, um die vielen Fellschönheiten anzulocken, die etwas scheu durch die Straßen ziehen.

Jetzt schickt der Reisebüro Meyer schamlos einen Sticker, „TUI Treue wird belohnt.“
Mega daneben, morgen geht es in unsere kleine Villa auf dem Berg.


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