
Am Morgen, beim Kaffee mit Blick in das kleine Garten Paradies kommt frische kühle Luft durch das Fenster, die Katze wartet auf der Liege auf der ägyptischen Decke auf den Sonnenkuß am Morgen,
Die Wolldecke habe ich im Übergang in das Nillenium bei den Pyramiden gekauft, nach einer Floßfahrt über den Nil.
Bei den Pyramiden fand ein mega Event statt, Jean Michel Jarre mit elektronischer Musik Ich reiste mit dem Mann mit dem ich Familie sein wollte, der mich verließ als ich an der Diagnose der multiplen Sklerose zerbrach. Ein stilles Leiden hätte er noch eine Weile auch aus Bequemlichkeit hingenommen, aber ich brauchte Trost und ein „da sein“, vielleicht sind solche Sehnsüchte auch von amerikanischen Filmen geprägt, da ist dann immer jemand der bis in den Tod begleitet, für das Umfeld ist ein schneller Krebstod leichter zu bewältigen, kurz und intensiv mit einem rührendem Finale auf der Bestattung. Mein Leiden verkürzt die Lebenserwartung vielleicht marginal, aber es verändert alles, die Selbstverständlichkeit im Körper und in der Welt geht verloren. Der Mann entzog sich meiner Verzweiflung und flüchtete sich in esoterische Welten, in denen er sich schon vor unserer Bindung beheimatet fühlte. Plötzlich lag eine Tischdecke auf dem Wohnzimmer Tisch, soviel Hässlichkeit und Ambiente hatte er der gemeinsamen Wohnung die Jahre vorher nicht entgegen gebracht. Ich spürte nach einer kurzen Abwesenheit wegen einer Fortbildung, der hat dich in Deinem Zuhause betrogen. Ich konfrontierte ihn damit, er fragte, woran ich das gemerkt hätte, besonders kränkend ist es für in meiner Intelligenz beleidigt zu werden.
Der Schmerz riß mir den Boden unter den Füßen weg, heute denke ich dass ich wohl mehr in meine Vorstellungen von dieser Beziehung verliebt war, wie das was mich umgab Er hat mir geholfen, mich aus den Verwicklungen meines linksalternativen Daseins, dem Leben in einem Wohnprojekt in der „Großen Freiheit“ zu befreien, auch hier war die romantische Verklärung dessen was mich umgab, ein wichtiger Haltegriff vor dem Absturz I
Ich suchte mein ganzes Leben Zugehörigkeit.
Durch die Bindungsunverträglichkeit meiner Mutter kam es schon in frühen Jahren zu häufig wechselnden männlichen Bezugspersonen, meinen Vater schoß sie ab wegen Untreue, mit Ihrer Freundin, nachvollziehbar, mein Leben führte ihr Auszug zur Freundin Ursel in die Bindungslosigkeit. Sie lebte in der Ottensener Hauptstraße, in den Sechzigern waren die Altbauten noch grau, bis heute fühle ich mich in den aufgehübschten Straßen verloren. Da gehört auch die Erinnerung an den Großvater Wally hin, der einmal mit halben Hähnchen vom Imbiss kam. Wenn die Mutter frohen Mutes war, ging es zum Hähnchen Essen in den „Wiener Wald“, gegrillte halbe Hühner machen mich bis heute glücklich. Manchmal bestelle ich bei meiner Bio Kiste ein Huhn, das mutmaßlich vor seinem Übergang in die Nahrungskette, etwas bessere Lebensqualität hatte, wie das Geschöpf aus der Legebatterie.
Ungebrochen ist mein Fleisch Konsum nicht, zunehmende vegetarisch, oder Tofu Vegan.
Das halbe Hähnchen in der Imbiss Tüte bleibt ein Highlight, der Besuch des Großvaters, in der Zeit kam auch der erste Schwarzweiß Fernseher in mein Leben, ein Röhren Gerät, difuse Erinnerungen an Testbilder, und das Abspielen der Nationalhymne zum Sendeschluß den es damals noch gab, die Nationalhymne wurde wohl erst zu Helmut Kohls Regentschaft gespielt, die geistig moralische Wende wurde propagiert, als die FDP die Koalition von Helmut Schmidt zu Helmut Kohl wechselte, Genschern nannten wir das beim Doppelkopf, nach dem Außenminister der FDP, mitten im Spiel, wir tranken viel in diesen Nächten in den Achtzigern, die edlen Alkohilika waren häufig die Erträge von Raubzügen im Einzelhandel, “ Ladendiebstahl lohnt sich nicht „, der Aufkleber klebte an vielen Kühlschränken im linksalternativen Milieu, abgebildet eine wahre Freßorgie mit knuddeligen szenigen Männchen, die sich voller Genuss mit Hühnerkeulen vollstopften, ein skurriles
immer später kommt die Sonne über die Büsche, Molly schnarcht, schnorchelt auf der ägyptischen Decke, sie ist eine Sonnenanbeteron.
Gestern habe ich mit der KI wieder drei Briefe meines Großvaters gelesen.
Ich möchte dass jeder Satz transkribiert und eingeordnet wird. Die KI zitiert nur ausschnittsweise, und fasst ungefragt, die Lazarett Zeit ist um, Wally muß zurück an die Front, er bettelt um Genesungsurlaub, der Truppenarzt saEr bangt darum nach Stalingrad zu müssen, 300 000 deutsche Soldaten wurden eingekesselt, es war kein Blitzkrieg, wie die nationalsozialistische Propaganda zu Beginn verlauten ließ. .
Mein Großvater mault unter der Oberfläche an den Zuständen, der nicht genehmigte Genesungsurlaub, zieht sich durch mehrere Briefe, mutmaßlich hatte er großeAngst nach Stalingrad abkommandiert zu werden, der Genesungsurlaub würde ihn zumindest vorübergehend vor diesem Albtraum schützen.



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