
Vor zwei Jahren durchforstete ich Kleinanzeigen um Darth Vader als Symbol für meine neu entdeckte böse Seite und Wahrhaftigkeit zu erwerben. Ich fand auf den Angebotsseiten Anbieter die bis zu Zwölf verkauften, mit Preisspannen von 30 bis zu 1200 Euro. Ich war fasziniert und neugierig, warum legte sich jemand zwölf Darth Vader zu, um sie dann alle wieder anzustoßen. Der erste Starwars Film kam 1977 in die Kinos, das Jahr in dem Wehrmacht Wally mit seinem Lungenkrebs an einem Herzinfarkt starb. Ich erinnere vage einen Krankenhaus Besuch im Altonaer Krankenhaus, einem Hochhaus mit Autobahnzubringer.
Darth Vader wird durch traumatische Erfahrungen und Verlustängste zum Opfer von Manipulationen von Palpatine, er wird zum Handlanger des absolut Bösen. Ich abonnierte Disney + um alle Starwars Filme nachzuschauen, die ich ab 19⁷7, im Alter von Vierzehn verpasste. Für Darth Vader gibt es im Tod eine Erlösung, er opfert sich für seinen Sohn. Für Wally, der im Mai 1933 in die NSDAP eintrat gab es keine Erlösung. Seine Mutter starb früh, eine Geschichte erzählt an seiner Geburt, die andere an Leukämie, sein Vater hätte sich durch einen aufgedrehten Gashahn das Leben genommen, so wächst er bei Onkel und Tante heran, die kinderlos waren. Die evangkerikale Tante, macht einen Familiendämon für den Suizid verantwortlich. Zehn Prozent der Deutschen waren Mitglied in der NSDAP, was versprach sich Wally davon, Zugehörigkeit, Überlegenheitsbewußtsein, schnellere Karriere in der Baubehörde, hat die Ideologie von der Minderwertigkeit der Anderen sein Selbstwertgefühl gestärkt, die Ausgrenzung, das Anderen, die Ankündigung der Vernichtung war bei seinem Partei Eintritt gesetzt. Bei der Baubehärde war er im Modellbau tätig. Den Harburger Bahnhof der Modelleisenbahn im Museuum für Hamburgische Geschichte baute er, nd das Modell für eine Gigantomanie, die mit den New Yorker Hochhäusern konkurrieren wollte, mit Reichsadlern pompösisieet.Hitler möchte Hamburg zu einer seiner fünf Städte der Bewegung machen, realisiert wurde von seiner Plaung nach dem Krieg die Ostweststrasse.
Die Bauruine des Elbtowers der Scholz Aera in Hamburg erzählt eine ähnliche Gigantomanie.

Der Angriffskrieg auf die Sowjetunion, der fünf Jahre nach Hitlers Besuch in Hamburg begann hatte auch das Ziel sich die Ressourcen der Ukraine anzueignen. Während ich Wallys Nriefe aus der Ukraine lese, parallel zu Babyjar und den Taten gegen die Ukrainer lese, der vernichtenden Belagerung Kjew, lesen sich Wallys Briefe in der Totalität eher wie eine zivile Bildungsreise. Ich frage mich, oder ihn, wer bist du wirklich, er ist momentan Teil meines Lebens geworden, manchmal spüre ich fast seine Anwesenheit. Die frühen Verluste und Verletzungen durch den Tod des Vaters, keine Identifikation mit einer fürsorglichen Ich-stärkenden Männlichkeit zu haben, macht das manipuliierbar, begegnete der Hitler 1936 in der Baubehörde, die mütterliche Geborgenheit verlor Wally früh, kompensiert die Volksgeinschaft etwas von dem Mangel, wärmt das Gegegröhle der Aufmärsche die bedürftige Seele, die Sehnsucht nach Geborgenheit, die Zärtlichkeit seiner Briefe zeigen seine Verlorenheit.
Die Pläne des gigantomanischen Elbtowers aus der Zeit von Olaf Scholz als Hamburger Bürgermeister haben eine ähnliche Energie, durch die Pleite des Investors bleibt eine häßliche Hinterlassenschaft
Hat mein Großvater Adolf Hitler in der Hamburger Baubehörde gesehen, die Ziegelsteine für die nationalsozialistische Stadtplanung wurden im KZ Neuengamme unter vernichtenden Arbeitsbedingungen erstellt, über 42 000 Menschen kamen um.
1945 ließ die SS das Lager räumen, 7000 Menschen kamen auf der Cap Arkona ums Leben, als britische Bomber das Schiff mit den Zwangsarbeitern bombardiert.
Darth Vader wird angesichts seines Todes, er opfert sein Leben für seinen Sohn Luce Skywalker, erlöst und wieder Anankin.
Für meinen Großvater gab es keine Erlösung, er träumte davon nach dem Krieg ein Haus zu bauen.

Seine Briefe aus dem Krieg sind eine Ich Konstruktion, er stellt sich als liebenden und sorgenden Familienvater dar, der


Hinterlasse einen Kommentar