Vor zwei Jahren durchforstete ich Kleinanzeigen um einen Darth Vader als Symbol für meine neu entdeckte böse Seite und Wehrhaftigkeit zu erwerben.

Ich hatte mehrmals ungute Erlebnisse mit Abhängigkeiten von Anderen, eine studentische Mitarbeiterin bestand trotz nicht vorhandenen Vertretung auf einen freien Freitag vor Ihrem Geburtstag, gerne hätte ich ihr frei gegeben, es war nicht möglich.

Sie ließ sich dann krank schreiben, unerfahren im Arbeitsleben, schickte sie mir den Zettel mit der

Diagnose, sie war in schwere psychische Krankheit gefallen, weil Püppi einmal nicht bekam, was sie wollte.

Ich wußte mich zu wehren, auf die nicht freundliche Art, seit dem steht Darth Vader neben Meister Yoda auf meinem Schreibtisch.

Ich fand auf den Angebotsseiten Anbieter die bis zu Zwölf verkauften, mit Preisspannen von 30 bis zu 1200 Euro.

Ich war fasziniert und neugierig, warum legte sich jemand zwölf Darth Vader zu, um sie dann alle wieder anzustoßen.

Der erste Starwars Film kam 1977 in die Kinos, das Jahr in dem Wehrmacht Wally mit seinem Lungenkrebs, an einem Herzinfarkt starb.

Ich erinnere vage einen Krankenhaus Besuch im Altonaer Krankenhaus, einem Hochhaus mit Autobahnzubringer.

Darth Vader wird durch traumatische Erfahrungen und Verlustängste zum Opfer von Manipulationen von Palpatine.

Er wird zum Handlanger des absolut Bösen.

Ich abonnierte Disney + um alle Starwars Filme nachzuschauen, die ich ab 19⁷7, im Alter von Vierzehn verpasste.

Für Darth Vader gibt es im Tod eine Erlösung, er opfert sich für seinen Sohn. Für Wally, der im Mai 1933 in die NSDAP eintrat gab es keine Erlösung.

Seine Mutter starb früh, eine Geschichte erzählt an seiner Geburt, die andere an Leukämie.

Sein Vater hätte sich durch einen aufgedrehten Gashahn das Leben genommen, so wächst er bei Onkel und Tante heran, die kinderlos waren.

Meine evangkerikale Tante, macht einen Familiendämon für den Suizid verantwortlich, vielleicht hieß der Dämon Depression.

Als ihre Schwester mit dem Übergang in das Rentenalter an einer paranoiden Psychose erkrankte, versuchte sie den Dämon wegzubeten, aber Heidi glaubte nicht genug, die Arme hatte überall in ihrer Wohnung aufgeschlagene Bibeln Liegen, nach Eva betrtr sie nicht genug, zu mir sagte sie einmal, ich solle die Krücken weglassen, Jesus würde mich durch sie laufen lassen.

Zehn Prozent der Deutschen waren Mitglied in der NSDAP, was versprach sich Wally davon, Zugehörigkeit, Überlegenheitsbewußtsein, oder eine schnellere Karriere in der Baubehörde.

Hat die Ideologie von der Minderwertigkeit der Anderen sein Selbstwertgefühl gestärkt, die Ausgrenzung, das Anderen, die Ankündigung der Vernichtung war bei seinem Partei Eintritt gesetzt.

Bei der Baubehärde war er im Modellbau tätig.

Den Harburger Bahnhof der Modelleisenbahn im Museuum für Hamburgische Geschichte baute er, und das Modell für eine Gigantomanie, die mit den New Yorker Hochhäusern konkurrieren wollte, mit riesigen Reichsadlern pompösisiert.

Hitler möchte Hamburg zu einer seiner fünf Städte der Bewegung machen, realisiert wurde von seiner Plaung nach dem Krieg die Ostweststrasse.

Die Bauruine des Elbtowers der Scholz Aera in Hamburg erzählt eine ähnliche Gigantomanie.

Der Angriffskrieg auf die Sowjetunion, der fünf Jahre nach Hitlers Besuch in Hamburg begann hatte auch das Ziel sich die Ressourcen der Ukraine anzueignen. Während ich Wallys Briefe aus der Ukraine lese, parallel zu Babyjar und den Taten gegen die Ukrainer lese, der vernichtenden Belagerung Kjew, lesen sich Wallys Briefe in der Tonalität eher wie eine zivile Bildungsreise.

Ich frage mich, oder ihn, wer bist du wirklich .

Er ist momentan Teil meines Lebens geworden, manchmal spüre ich fast seine Anwesenheit.

Die frühen Verluste und Verletzungen durch den Tod des Vaters, keine Identifikation mit einer fürsorglichen Ich-stärkenden Männlichkeit zu haben, macht das manipuliierbar, begegnete er Hitler 1936 in der Baubehörde .

Die mütterliche Geborgenheit verlor Wally früh, kompensiert die Volksgeinschaft etwas von dem Mangel, wärmt das Gegegröhle der Aufmärsche die bedürftige Seele, die Sehnsucht nach Geborgenheit, die Zärtlichkeit seiner Briefe zeigen seine Verlorenheit.

Die Pläne des gigantomanischen Elbtowers aus der Zeit von Olaf Scholz als Hamburger Bürgermeister haben eine ähnliche Energie, durch die Pleite des Investors bleibt eine häßliche Hinterlassenschaft.

Hat mein Großvater Adolf Hitler in der Hamburger Baubehörde gesehen, mit einem „Heil Hitler“, den rechten Arm hochgerissen .

Die Ziegelsteine für die nationalsozialistische Stadtplanung wurden im KZ Neuengamme unter vernichtenden Arbeitsbedingungen erstellt, über 42 000 Menschen kamen um.

1945 ließ die SS das Lager räumen, 7000 Menschen kamen auf der Cap Arkona ums Leben, als britische Bomber das Schiff mit den Zwangsarbeitern bombardiert.

Darth Vader wird angesichts seines Todes, er opfert sein Leben für seinen Sohn Luce Skywalker, erlöst und wieder Anankin.

Für meinen Großvater gab es keine Erlösung, er träumte davon nach dem Krieg ein Haus zu bauen.

Baumrinde mit Hausentwurf https://youtu.be/nz5-0WA4X18?is=XBnzYboWK85JANzB

Seine Briefe aus dem Krieg sind eine Ich Konstruktion, er stellt sich als liebenden und sorgenden Familienvater dar, der seine Aufgaben bei der Wehrmacht leicht distanziert verrichtet, immer wieder die Hoffnung äußert, das der Krieg gegen die Sowjetunion schnell beendet ist, mutmaßlich sitzt er der nationalsozialistischen Propaganda auf, von einem Blitzkrieg war die Rede.

Er äußert in einem Brief aus Kyjiw die Vermutung dass der Krieg in fünf oder sechs Wochen vorbei sei.

Der Krieg dauerte noch weitere vier Jahre, seine sechste Armee wurde in Stalingrad eingependelt, die Stadt an der Wolga sollte den Transport für die Eroberung der Ölquellen im Kaukasus gewährleisten, über 150 000 Deutsche Soldaten kamen ums Leben, Wally hatte Glück, er erlebte die Niederlage im Lazarett.

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Danke, dass du vorbeischaust! Ich bin Kathrin Köpp, psychologische Psychotherapeutin aus Hamburg. Neben meiner Arbeit in der Praxis biete ich eine Online-Beratung für Krisensituationen und diagnostische Einschätzungen für Selbstzahler ohne Wartezeit an. Auf diesem Blog möchte ich mit dir Geschichten aus meinem beruflichen und privaten Alltag als von MS-Betroffene teilen. Meine wichtigste Mitarbeiterin ist Miss Molly, nach zehn Jahren als Hauskatze auch als Queen Mom bekannt. Besonders bei ängstlichen und depressiven Patientinnen ist sie ein wertvoller Teil meines Teams.

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