Durch meine körperlichen Einschränkungen bin ich auf Assistenz in vielen alltäglichen Belangen angewiesen.
Da die Pflegekasse nur einen Bruchteil des nötigen abdeckt, ich durch meine Psychotherapeutische Praxis Einnahmen habe, beschäftige ich Sozialversicherungspflichtig Mitarbeiter *innen, vor knapp zwei Jahren im Werkstudenten Vertrag Pauline, eine examinierte Krankenpflegekraft, die an einer privaten Universität Psychologie studiert, für 850 Euro monatlich um den Beruf der Psychotherapeutin zu erlangen.
Überwiegend hat sie einen guten Job gemacht, bis auf ihre Vermeidung des Autofahrens trotz vorhandenen Führerscheins, so kam es zur Parallel Beschäftigung eines Fahrers, das monatlich 200 Euro Extrakosten verursachte, trotz eigenem Führerschein und auf Linksgas umschaltbaren Fahrzeugs, befand ich mich im Vermeidung modus durch Trigger. Als eine Stelle Berufliche Assistenz frei wurde, überzeugte sie mich ihre Mutter einzustellen.
Ich wurde gewarnt,“ hast du mit einer Ärger hakt es an zwei Fronten“, überzeugt von der unendlichen Wirksamkeit meines guten Willens ließ ich mich von den außerordentlichen beschriebenen Fähigkeiten überzeugen.
Auffällig war, dass die Dame mit einem studentischen Mitarbeiter, der sich wohl aufgrund ihres Hauptjobs Vorteile bei der Wohnunssuche versprach, Umarmungen austauschte, und selbstverständlich duzte, mir gegenüber in einem frostigen „Sie“ verblieb, jeden Freitag durfte ich mir die mich peinlich berührenden ausufernden Umarmungen anschauen.
Es fühlte sich unecht an, dass ein Mann Anfang Zwanzig, von einer Endfünfzigerin so geherzt wird, „oversext and underfuckt“, würde meine lesbische Freundin Wilke sagen.
„Wenn ich in der Firma ein Problem habe, rufe ich den IT-Mann“, o.k., den hätte ich parallel zu Ihrer Anwesenheit bereit halten müssen, wer hätte das dem Integrationsamt, die die berufliche Assistenz finanzieren vermittelt.
Meine Fertigkeiten im Bereich Computer sind etwas mehr wie marginal, so dass ich selbstverständlich nach den Lobpreisungen der Tochter zumindest von soliden Grundkenntnissen ausgegangen bin.
Die Dame war selten anwesend, mutmaßlich ausgelastet von ihrem Fulltime Job, den sie an vier Tagen abriss, legte sie ihre Arzttermine in die vier Stunden die sie ohnehin nur hier Präsenz zeigte, im Januar gipfelte die Abwesenheit in zwei von drei Terminen.
Ein Notar Termin für den Hauptjob lag dann auch noch in meiner Assistenz Zeit, wie selbstverständlich wurde das verkündet.
Ich kenne das aus meiner Angestellten Zeit anders im Umgang mit Arbeitgebern.
Einen solchen Divenstatus muss man sich hart erarbeiten, hier wurde wenig geleistet.
Teekochen und Frankieren konnte sie, abheften auch.
Aufgrund des eingeschränkten rechten Armes waren ihre Aufgaben im Ausgleich meiner Defizite, dafür bekomme ich Ausgleichszahlungen vom Integrationsamt, aus dem Topf der Firmen die die gesetzliche Quote zur Beschäftigung Behinderter nicht einhalten.
Gesetzliches Ziel ist die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt, viel Geld fließt stattdessen in Hamburg in Behinderten Werkstätten.
Als ich den Kassensitz erwarb, erhielt ich vom Amt ein Darlehen dafür, meine Rettung nach dem die langjährige Hausbank, die Hamburger Sparkasse ein Darlehen verweigerte, und der Vater nicht einmal 5000 Euro von den benötigten 18 000 leihen wollte.
Mutter und der gutsituierte Lebensgefährte taten nichts zu meiner Existenz Sicherung.
Der Psychoanalytiker ermächtigte mich mental, der war mir gut, und das Integrationsamt.
Als Simone wiederum aus dem Wartezimmer des Hautarztes verkündete, es dauerte bis 14.00, ersatzweise käme sie gerne am Sonntag, erwiderte ich nur,“Sonntag hätte ich Hilfe, jetzt bräuchte ich sie“, lammentierte sie nur, “ dass sie fünf Monate auf den Termin gewartet hätte, ich wüsste doch wie es mit Kassenpatienten wäre“.
Das Töchterchen berichtete in der Woche vorher, sie hätte einen privaten Hautarzt konsultiert und bezahlt.
Die Mutter nahm diesen zusätzlichen Job mutmaßlich zur Unterstützung der Tochter an, öffentliche Gelder zur Unterstützung Behinderter verpufften bis zu meiner Kündigung für die Prinzessin die nicht mehr arbeiten wollte, bei einer Unterstützung meiner Arbeit, vollkommen egal, aber Gelder kassieren, die zweckgebunden sind für Assistenz, und dann nicht liefern ist verwerflich.
Ich hatte wichtiges für die Praxis zu erledigen, an ihrem Hautarzt Tag, fühlte mich gedemütigt, benötigte Hilfe beim Toiletten Gang, keine Hilfe und Simone auf der Lohnliste. Meine Angewiesenheit wurde ausgenutzt.
So vermessen zu sein, damit Durchkommen zu wollen.
Heute bin ich über die Oberdreistigkeit fast froh, so war es leichter zu kündigen.
Hätte sie, wie verabredet, die Organisation der Belegerfassung vom Steuerberater, was mich jährlich 1000 Euro kostet, in meine Praxis proaktiv organisiert, wäre es bei einer Uneinverstandenheitsäußerung meinerseits geblieben.
Sie hatte zwar verkündet, mit der Frau aus der Buchhaltung telefoniert zu haben, ein Ergebnis war nicht greifbar, “ ich habe eine Stunde mit Frau Dang telefoniert verkündete als ich an einem anderen Freitag vom Beinpressentraining zurück kehrte, der Inhalt blieb mir verborgen.
Eigentlich war Simone sicher ausgelastet mit ihrem Fulltime Job, und benötigte den Freitag zur Entspannung, für Arzt oder Friseur Besuche.
Da ich die Dinge um mich herum wenigstens verstehen will, erinnerte ich mich dass Paulinchen empört berichtete, dass der Vater ihr den Hinweis gab, sie könnte doch mehr arbeiten, als der Freund aus der Wohnung auszog, nach dem er den Abschied vollzog, als sie sich zum wiederholten Male trennte.
Mutmaßlich wollte Simone durch eine finanzielle Unterstützung ihrer Tochter Schuldgefühle der Prinzessin gegenüber aus der Kindheit abarbeiten, vielleicht in Konkurrenz zum Ex-Mann, dessen Aufforderung mehr zu arbeiten die Prinzessin als Zumutung erlebte.
Auf meine Kündigung der Mutter reflektierte die Prinzessin nicht über deren Eignung, sondern forderte einen Aufhebungsvertrag zu Ende Februar, sie hätte einfach kündigen können.
Ich bot Ende Januar an, und stellte sie nach zwei Krankschreibung für eine Erkältung vierzehn Tage frei.
Mehrfach hatte sie sich gelobt, so selten krank geschrieben zu sein, als stünde ihr das zu.
Jetzt hatte sie sich vierzehn Tage genommen, die erste Woche war mutmaßlich berechtigt, in der Zweiten spazierte sie zur Universität.
All das möchte ich schon vergessen haben, durch einen Fehler in meiner Lohnbuchhaltung wurden ihr für den Janar die 500 Euro Weihnachtsbonus versehentlich erneut überwiesen, die Rückzahlung, zu der sie telefonisch und schriftlich aufgefordert wurde, das Angebot dafür zwanzig Stunden zu arbeiten bestand auch, erfolgte bislang nicht. Andere Mitarbeitende sind enttäuscht von ihr, oder hoffen auf Anstand, und die Rückzahlung.
Ich bin froh wieder durch eine gute Rechtschutzversicherung abgesichert zu sein, dann zahlt die Prinzessin eben die Kosten des Verfahrens.
Das ist mein zweites Verfahren vor dem Arbeitsgericht seit dem ich Assistenz benötige, diesmal gibt es keinen Vergleich für „ungerechtfertigte Bereicherung“, wie es das Bürgerliche Gesetzbuch nennt.
Beim letzten Mal ging es um ein unberechtigt auf meine Kosten erworbenes Bio Croissant, ich hatte der Dame, die vom Jobcenter, den Rechtsanwalt finanziert bekam, eine außergerichtliche Einigung wäre nicht bezahlt worden, 200 Euro hinterher geworfen, da die Richterin nicht bereit war, meine Aussage Online zu nehmen, „ich lasse Sie aus Australien einfliegen“, ließ Sie verkünden, ich freue mich auf das Verfahren, anders wie zu meinen Betriebsratszeiten, als wir in der Drogenhilfe gegen die Kürzung von Gehaltszulagen, bin ich jetzt auf der Arbeitgeber Seite.
Wie narzisstisch muss man sein, um mich ungeniert und ungerechtfertigt an diesem Fehler zu bereichern, und das Geld nicht zurück zu überweisen.


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