als ich Anfang Zwanzig entschied Psychologie zu studieren, wollte ich achtzehn Jahre nach der Befreiung vom tausendjährigen Reich geboren, verstehen, warum Menschen die wirtschaftlich nicht davon profitieren würden, „die offene terroristische, reaktionäre und chauvinistische Diktatur des Großkapital“, so definierte Demitroff 1935 die unselige Allianz zwischen der NSDAP und ihren Geldgebern aus der Großindustrie.

Die meisten meiner Lehrer waren vom gesellschaftlichen Umschwung der Achtundsechziger geprägt.
Die Bilder aus den Konzentrationslagern, den Progromen, und dem Krieg brannten sich tief in meine Seele ein.
Ab und an wurde in meiner Schulzeit ein etablierter Beamter als Nazi Unhold enttarnt, eine Welle der Empörung ging durch die Republik.
Als die RAF den Arbeitgeber Präsident Schleyer zum Austausch inhaftierter Genossen entführte, und letztlich erforderte, spielte seine SS-Mitgliedschaft eine Rolle, sie waren noch unter uns, die alten Nazia.
An der Universität Hamburg fanden die sozialpsychologischen Faschismus Theorien nicht statt, außer während eines Semester Streiks gegen härtere Prüfungsbedingungen.
Ich organisierte im autonomen Seminarbetrieb, noch sehr unsicher in der Rolle, ein Seminar zur Massenpsychologie des Faschismus,
wir lasen Wilhelm Reich zum autoritären Chatakter, von unterdrückter Sexualität, von Adorno lernten wir über den autoritären Charakter und rigiden Übet-ich Strukturen, und einem massenhaften Bedürfnis nach Unterwerfung.
Jetzt, Fünfundreißig Jahre nach meinem Diplomabschluß blicke ich in die politische Wälzlager, und verstehe wieder nicht die massenhafte Identifikation mit reaktionären Bewegungen und dem Wahlverhalten in den westlichen Demokratien.
Inspiriert durch meinen psychodynamischen Diskurs mit der Chatliese über die Psychodynamik im Starwars Universum, ziehe ich die Entwicklung von Anakin Skywalker zum Darth Vader als individuellen Erklärungsansatz, des Hinwenden zum Bösen hern.
Zentral ist zu Beginn der Autonomie Abhängigkeitskonfikt, Anankin ist gebunden in der Jedi Gemeinschaft,fühlt sich narzisstisch gekränkt, kontrolliert, dass er nicht zum Mitglied im Rat ernannt wird, gleichwohl er sich auserwählt sieht.
Er erlebt die Jedi Ritter bevormundend, psychodynamisch, handelt es sich um den Autonomie Abhängigkeitskonfikt
Er klammert sich an die Partnerin, unsicher gebunden, traumatisiert durch den frühen Verlust der Mutter, projiziert er in die Partnerin die Verschmelzung mit der Mutter, seine Visionen von Padmés Tod triggern Angst vor dem Verlust der Bindung und Ohnmacht.
Palpantine bietet sich als Halt gebende Vater Figur an, Anankin identifiziert sich mit dem Aggressor, köpft Dooku, und ermordet zahlreiche Jedi Ritter, die Ermordung der Jugendlichen ist symbolisch für die eigene schwache
Seite, er ist auf der bösen Seite der Macht gelandet, in der Identifikation mit der dunklen Seite der Macht überwindet er Ohnmacht und ausgeliefert sein.
Ein ist ein Prototyp unserer Zeit, zu lesen als Soldat der israelischen Armee, die Zivilisten in Gaza bombardiert, und nachbombt wenn Helfer angekommen sind.
Episode 3 wurde 2005 auf dem Filmfestspielen in Cannes veröffentlicht, George Lukas verarbeitete im Starwars Universum mutmaßlich den eigenen Autonomie Abhängigkeitskonfikt
Er wehrte sich dagegen den väterlichen Wunsch den familiären Schreibwarenladen zu übernehmen, um den eigenen Weg zu gehen.
Ein ödipaler Konflikt stellt sich in der Konfrontation Anakin als Darth Vader mit Luke dar, Starwars illustriert wie autoritäre Regime ihr Bodenpersonal darüber rekrutieren, dass sie an den kollektiven unbewussten Konflikten andocken, der Bogen zur AfD, die Identifikation mit dem Othering, dem Ausgrenzung von Minderheit ist nicht weit, und so bin ich mit dem Anwachsen einer Partei, die offen rechtsextrem agiert wieder an der Fragestellung die mich in das Psychologie Studium führte, welchen Benefit haben AfD Wähler von einer Partei deren Steuerkonzepte für die Vermögende Verbesserungen vorhält , für die Kleinbürger ein Identifikationsangebot gegen die subjektiv erlebte Ohnmacht, am Hebel der Remigration sitzen.


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